Sickcity + blek le roc

Verfasst von Itje am So, 2007-11-25 04:36.
15 Dez 2007 - 21:00
15 Dez 2007 - 23:59
Etc/GMT

Atomare Bewaffnung mit viel Bass und noch mehr Kick führt zu thermonuklearem, posttraumatischen Discoschranz. Als dessen führende Protagonisten machten sich SICKCITY aus München in der jüngeren Vergangenheit einen Namen unter Genießern lauter und tanzbarer Live-Musik. Der Ausgangspunkt ihrer Musik liegt in den Tiefen des dehnbaren Begriffes Indierock, aber die vier Jungs hatten in den vergangenen Jahren zu viel geraved, als dass sie die Einflüsse schartiger Elektronenmusik einfach hätten ausblenden können. Anstatt sich monatelang im Probekeller zu verschanzen, setzte die Band sich von Anfang an unter Druck, indem sie einfach mal eine Show im Münchner Club BABALU (ehemals Prager Frühling) zusagte und sich erst im Anschluss an das Ausfeilen ihrer Songs machte. Diesem Auftritt folgten schnell weitere und während das Repertoire anwuchs, wuchsen auch die Namen der Bands, für die SICKCITY als Support antraten, unter anderem TRASHMONKEYS, SHITDISCO, THE KBC, BEN KWELLER und MAXIMO PARK.
Im Frühling 2007 spielten die vier im Studio ihre erste EP „Welcome To Sickcity“ ein, deren fünf Songs alle Seiten des Tonkosmos’ von SICKCITY einfangen. Treibende Beats treffen auf wummernde Basslines, während die Gitarre schranzt und der Synthie funkelt. Ruhige Momente kippen um in Tobsucht, Hochglanz trifft auf nackten Beton, die Achtziger auf das 21. Jahrhundert. Über dem Klangfundament singt und flucht die eingängige Stimme von Sänger Kowalski über verstörte, gewalttätige Mädchen, Sex, persönlichen Wahnsinn und den Umgang mit Drogensüchtigen. Es bebe der Tanzflur.
www.sickcityband.com

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