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Was ändert sich 2007?aufschwung | deutschland | gesetz | immobilien | kinder | silvester | Stadt- und Kiezgeflüster | steuer
Verfasst von Björn am Mo, 2006-12-25 05:36.
Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Bei dieser Gelegenheit überlegt man sich gerne die guten Vorsätze für das nächste Jahr. Jedoch hat man nicht auf alles Einfluß. Der Vorsatz "Geld sparen" zum Beispiel muß immer im Kontext des Umfeldes gesehen werden. Welche Neuerungen kommen im Jahr 2007 auf die Deutsche Bevölkerung zu? Klar - von der Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 Prozent hat wahrscheinlich schon jeder gehört - das wird ja auch von der Werbung genügend ausgeschlachtet. Aber was kommt sonst noch auf uns zu? Ich habe mal ein bischen recherchiert. Eine gute Zusammenfassung der Änderungen habe ich bei Immobilien Scout und bei monster.de gefunden. Dort erfahre ich, dass natürlich auch die Versicherungen von der Mehrwertsteuererhöhung betroffen sind. Folglich darf man sich also auf steigende Beitragssätze einstellen. Ausgenommen von der Steuererhöhung sind allerdings Lebens-, Renten- und Krankenversicherungen. Krankenversicherungen? Aber dort sollen doch im nächsten Jahr auch die Beiträge steigen... komisch! Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden immerhin reduziert. Aber die Beiträge zur Rentenversicherung werden von aktuell 19,5 auf 19,9 Prozent angehoben, Rentner erhalten bis mindestens 2009 keine erhöhten Altersbezüge. Und der Garantiezins bei privaten Rentenversicherungen wird von 2,75% auf 2,25% gesenkt. Beim Kindergeld wird die Altersgrenze für die Zahlung ab dem Geburtsjahr 1983 vom 27. auf das 25. Lebensjahr abgesenkt. Auch die Kinderzulage der Riesterrente wird maximal bis zum 25. Lebensjahr gewährt. Das Erziehungsgeld das bisher nur an einkommensschwache Eltern bis zu 24 Monate gezahlt wurde, wird durch ein einkommensabhängiges Elterngeld ersetzt. Ein Elternteil bekommt höchstens 14 Monate (wenn auch der Vater zuhause bleibt, sonst 12) lang 67 Prozent des letzten Einkommens, höchstens 1.800 EUR im Monat. Dies gilt für Kinder, die ab dem 1.1.2007 geboren werden. Der Sparerfreibetrag wird von 1.370 EUR (Alleinstehende) bzw. 2.740 EUR (zusammen veranlagte Ehegatten) auf 750 bzw. 1.500 EUR nahezu halbiert. Die Banken werden ab 2007 automatisch alle Freistellungsaufträge auf 56,37 Prozent des bisherigen Betrages kürzen. Trotzdem sollte man unbedingt die Freistellungsaufträge kontrollieren, insbesondere, wenn man Konten bei verschiedenen Banken hat. Die Pendlerpauschale darf erst ab dem 21. Kilometer mit 30 Cent pro Kilometer von der Steuer abgesetzt werden. Bus- und Bahnfahrer erhalten noch eine maximale Entfernungspauschale von 4.500 EUR. Von diesem Einschnitt sind fast alle Steuerzahler betroffen, die steuerliche Mehrbelastung kann bei bis zu 600 Euro im Jahr betragen. Das häusliche Arbeitszimmer ist nur noch steuerlich absetzbar, wenn es Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit ist. Die Kosten für private Steuerberater können für Steuererklärungen ab 2006 nicht mehr abgesetzt werden. Die so genannte Reichen- oder Meistzahlersteuer wird eingeführt. Besserverdiener mit einem Einkommen ab 250.000 EUR pro Jahr für Ledige und 500.000 EUR für Verheiratete zahlen drei Prozent mehr Steuern. Kleinunternehmer unterliegen in geringerem Umfang Buchführungspflichten als bisher. Die Grenze für den Beginn der steuerlichen Buchführungspflicht wird von aktuell 350.000 EUR auf 500.000 EUR angehoben. Ebenso Die Grenze für Kleinbetragsrechnungen erhöht sich von 100 auf 150 EUR. Sonn- und Feiertagszuschläge bleiben bis zum Grundstundenlohn von 50 EUR steuerfrei. Wenn der Stundenlohn mehr als 25 EUR beträgt, sind Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten. Bei den so genannten Minijobs wird eine Erhöhung der pauschalen Sozialversicherungsabgabe von bisher 25 auf 30 Prozent eingeführt. Für Kursgewinne bei Aktien, Anleihen, Investmentfonds und anderen Wertpapieren gilt auch 2007 wie bisher eine "Spekulationsfrist" von einem Jahr: Verkaufsgewinne nach mehr als einem Jahr sind steuerfrei. Dies soll sich erst 2008 ändern. Alle Verkaufsgewinne sollen dann mit einer "Abgeltungsteuer" von 25 oder 30 Prozent belegt werden, die sofort von den Banken einbehalten wird. Insgesamt stehen also einige einschneidende Änderungen vor der Tür. Der Staat scheint sich nach einiger Zeit Abstinenz jetzt doch wieder vermehrt einzumischen... Wenn da mal der Aufschwung nicht abflaut. Bei den Vorsätzen für das neue Jahr sollte also der Vorsatz nicht fehlen, die momentane persönliche Situation zu prüfen und ggf. anzupassen. Diese Seite bookmarken/suchen bei Trackback URL für diese Nachricht:http://www.regionaltrend.de/trackback/125
Neben vielen anderen Regelungen 2007 warten auch auf den bundesdeutschen Autofahrer einige Neuerungen. So wird der Autokauf durch die Mehrwertsteuererhöhung grundsätzlich teurer. Ein Neuwagen für 25 000 Euro wird so rund 650 Euro mehr k... Änderungen für Autofahrer im Jahr 2007Da haben die sich ja was tolles einfallen lassen :-(
Hast Du das im Autoblog gelesen: Da kannst Du dann richtig schlechte Laune bekommen... Hier kann man den Verdacht haben, dass die Auto- und Öl-Lobby auf der ganzen Linie Erfolge feiert. Millionen Menschen müssen sich neue Autos anschaffen und sogar die Biokraftstoffe werden aus dem Markt zurückgedrängt.
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Pendler - na super!
Na super - ich hab 20 km bis zur Arbeit. Jeden Tag ne Stunde hin und ne Stunde zurück (durch die Stadt). Jeden Tag zwei Stunden verschenkt Das nervt und man kanns erst ab 21 km absetzen. Da haben die sich ja was tolles einfallen lassen :-(